Wenn man laktoseintolerant ist, dann gilt es Einiges zu beachten. Und vor allem kommt es einem am Anfang so vor, oder zumindest ging es mir so, als ob Laktose überall wäre.
Käse, Süßes, Chips ja sogar in Wurst ist der nervige Milchzucker!
Nachdem ich seit einigen Jahren weiß, was ich nicht vertrage (und seitdem definitiv mehr Deklarationen lese) kann ich euch sagen: Ja, es ist eine Umstellung. Aber ich esse immer noch Süßes, immer noch Käse und sogar Joghurt.

Ein Tipp den ich als sehr hilfreich empfand: Lest bei ungezuckerten Milchprodukten die durchschnittlichen Nährwertangaben, wenn bei “Kohlenhydrate – davon Zucker: 0g” steht, dann könnt ihr es essen ohne euch Sorgen machen zu müssen. Viele Käsesorten sind allein aufgrund der Reifedauer laktosefrei, denn umso länger ein Käse Zeit hatte um zu reifen, umso weniger Laktose enthält er. Hartkäsesorten wie Gouda, Emmentaler oder Tilsiter sind also oft unbedenklich zu essen.

Bei Fertigprodukten sieht das schon anders aus. Ich habe das Glück, dass ich gerne backe, für mich ist es also kein Problem auf fertigen Kuchen oder Kekse zu verzichten. Für die unter euch, denen es anders geht: Es gibt immer mehr laktosefreie Produkte – auch Kekse.
Wer aber gerne Kuchen isst, und es trotzdem nicht so mit dem backen hat, dem empfehle ich Tassenkuchen. Der geht ganz einfach und ist trotzdem lecker.
Ein Grundrezept, dass ich ganz gerne benutze:

3 Tassen Mehl
1 – 1 1/2 Tassen Zucker
1 Tasse Mineralwasser
1 Tasse Öl
3-4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver

Alles in einer Schüssel ordentlich vermischen und bei 180°C auf Umluft etwa 50 Minuten backen.
Wem ein einfacher Rührkuchen zu langweilig ist, der kann auch gerne Schokosplitter (Zartbitter- oder Halbbitterschokolade ist meistens laktosefrei), Obst, Kokosraspeln oder Nüsse mit dazu geben. Oder auch einfach nur Kakao.

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